Hartmut Beck: »Brüder in vielen Völkern« 250 Jahre Mission der Brüdergemeine


Hartmut Beck: »Brüder in vielen Völkern« 250 Jahre Mission der Brüdergemeine

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Herrnhut in der Oberlausitz war zu Beginn eine Niederlassung böhmisch-mährischer Exulanten, woran im englischen Sprachraum die Bezeichnung >Moravians< für die Brüderkirche erinnert. Wie viele Impulse verdankt die Christenheit jenem bescheidenen Siedlungswerk! Seit 1730 sind die »Losungen« im Umlauf und Gebrauch, heute bei Millionen Christen aller Kontinente. Zwei Jahre später begann ein neuer Aufbruch: Die durch Gottes Wort und Dienst gesammelte >Gemeine< entsandte ihre ersten Mitarbeiter in die Weltmission. Sie wirkten unter Sklaven in Westindien, Eskimos in Grönland, unter Indianern Nord- und Südamerikas, unter Tibetanern und Afrikanern, unter Leprakranken im Nahen Osten und unter Juden in den Niederlanden. Wirken - das heißt für die >Brüder< nicht allein predigen, sondern handwerklichgewerblich den Lebensunterhalt verdienen, in gegliederten Lebensgemeinschaften Gott zu loben, durch Heilen, Helfen und Handeln, durch Leiden und Sterben Zeugnis ablegen von Christus. Die Geschichte der 250 Jahre Brüdermission mündet ein in die selbständiger, missionarischer Kirchen in vielen Teilen der Welt. Die kleine Gemeinde, von der die Bewegung ausging, stellt uns vor die Frage, wie heute in unserer Umwelt gelebter Glaube, missionarische und diakonische Existenz des Christen, der Gemeinde, der Kirche aussehen müßten. Hartmut Beck stammt aus einer Missionarsfamilie und war selbst leitend in einer Provinz der Brüder-Unität in Ostafrika tätig. Sein Werk erscheint zum Jubiläumsjahr der Brüdermission in der Hoffnung, daß aus der Geschichte neue Impulse für Zeugnis, Dienst und Einheit der Kirche erwachsen.

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